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Neue Miles & More Kreditkarten von Deutsche Bank vs. Barclays in den USA

Lufthansa, Miles & More und Banken in Deutschland bereiten aktuell eine große Umstellung bei ihren Kreditkarten vor. Ab dem 1. Oktober 2025 wird die Deutsche Bank damit beginnen, das Produkt Miles & More Kreditkarte zu übernehmen. Bisher wurde sie von der DKB ausgegeben. Die Umstellung erfolgt schrittweise und soll möglichst reibungslos für alle Beteiligten verlaufen.

Die Neuerungen in Deutschland

Ab Herbst 2025 ersetzt die Deutsche Bank die DKB als Herausgeber der Miles & More Kreditkarten. Für bestehende Kunden soll der Übergang nahtlos verlaufen, sodass sie jederzeit weiterhin mit einer Karte ausgestattet sind, die Meilen sammelt. Dennoch ist ein aktiver Antrag notwendig, auch für diejenigen, die bereits eine Kreditkarte bei der DKB besitzen. Um den Wechsel attraktiv zu gestalten, wird es einen Willkommensbonus geben, von dem auch Bestandskunden profitieren sollen. Wie hoch dieser ausfallen wird, ist allerdings noch unbekannt. Eine weitere Neuerung ist die Einführung einer virtuellen Karte: Ab dem 1. November 2025 können Neukunden ihre Karte sofort digital nutzen, noch bevor die physische Version per Post zugeschickt wird. Damit holt die deutsche Bank technologisch auf den Stand der Technik auf.
Den Anfang machen jedoch Vielflieger mit Status, die bereits ab dem 1. Oktober 2025 die neuen Karten beantragen dürfen. Für alle anderen Kunden startet die Beantragung einen Monat später.

Warum ist die Barclays Miles & More Kreditkarte wertvoller?

Über die neuen Miles & More Kreditkarten der Deutschen Bank ist bisher nur wenig bekannt und konkrete Details werden wohl erst ab dem 1. Oktober veröffentlicht. Es ist jedoch anzunehmen, dass sich die Konditionen nicht grundlegend von den bisherigen DKB-Karten unterscheiden werden. 

Realistisch betrachtet wird die neue deutsche Miles & More Kreditkarte kaum mit der US-Version von Barclays mithalten können. Dennoch gibt es einige Punkte, bei denen wir uns Verbesserungen wünschen.

Ganz oben auf der Liste steht ein attraktiverer Willkommensbonus. Die bisherige deutsche Goldkarte von DKB bringt nur 4.000 Meilen, während in den USA je nach Aktion bis zu 100.000 Meilen möglich sind. Hier wäre ein deutlich stärkerer Anreiz wünschenswert.

Auch bei den Gebühren hoffen wir auf eine fairere Struktur. Mit 11,50 Euro pro Monat (138 Euro im Jahr) ist die bisherige DKB Goldkarte spürbar teurer als die US-Variante mit 89 US-Dollar Jahresgebühr. Ob die Deutsche Bank hier einen neuen Weg einschlägt, ist aber unwahrscheinlich.

Und schließlich wünschen wir uns beim Sammeln der Meilen eine echte Verbesserung. Bisher gibt es in Deutschland nur eine Meile pro zwei Euro Umsatz, während die US-Karte eine Meile pro Dollar bei allen Einkäufen und sogar zwei Meilen pro Dollar für Flüge mit Lufthansa und ihren Partnern bietet. Hier könnte die Deutsche Bank deutlich nachlegen, um die Karte für den Alltagseinsatz interessanter zu machen und Flüge mit der LH-Gruppe zu motivieren.

Unverzichtbar erscheint uns der Meilenschutz, der schon bei der DKB-Karte enthalten war und den es in den USA natürlich auch gibt. Spannend wären außerdem zusätzliche Vorteile wie Lounge-Vouchers oder ein Companion Ticket. Genau solche Extras machen die Barclays Karte für Vielflieger besonders attraktiv.

Mehr Details zur Barclays Miles & More World Elite Mastercard findest Du hier.

Fazit

Auch wenn über die neuen Miles & More Kreditkarten der Deutschen Bank noch viele Details offen sind, zeichnet sich schon jetzt ab, dass sie nicht an die Qualität der US-Version von Barclays heranreichen werden. Wer regelmäßig mit Lufthansa unterwegs ist, schöpft mit der US-Karte ein Vielfaches an Mehrwert gegenüber den deutschen Alternativen.

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